eiko_icon Schwerer Verkehrsunfall THL 4

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
Technische Hilfeleistung
Einsatzort Details

AS 30 Raigering richtung Immenstetten
Datum 24.10.2018
Alarmierungszeit 13:37 Uhr
Einsatzende 14:56 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 19 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Kümmersbruck
Feuerwehr Freudenberg-Wutschdorf
Feuerwehr Amberg
Feuerwehr Amberg-Raigering
Kreisbrandinspektor AS 2
Kreisbrandmeister AS 2/3
Polizei
Bayrisches Rotes Kreuz
Bauhof, Kreisbauhof, Straßenbehörden
Unfallanalyse/Gutachter
First Responder Freudenberg
Feuerwehr Aschach
Feuerwehr Steiningloh
Technische Hilfeleistung

Einsatzbericht

4 Schwerverletzte nach Verkehrsunfall bei Aschach

 

Um 13:37 Uhr alarmierte die ILS Amberg zum Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person (THL 3) die Feuerwehren Aschach, Raigering, Kümmersbruck und Freudenberg-Wutschdorf auf die Kreisstraße AS 30. Unmittelbar danach wurde das Alarmstichwort auf THL 3 – mehrere eingeklemmte Personen erhöht, was zusätzlich einen Alarm für die Feuerwehr Amberg und Steiningloh ergab.

 

Laut Angabe der Polizei war ein 50 jähriger Passatfahrer von Immenstetten in Richtung Raigering unterwegs, wollte dann die Abzweigung nach Aschach nehmen und übersah dort einen entgegenkommenden PKW, welcher mit drei Personen besetzt war. Der Passat überschlug sich bei diesem Vorgang und kam im angrenzenden Graben zum Liegen, der BMW drehte sich und blieb auf der Kreisstraße stehen. Zwei LKW Fahrer handelten umsichtig und stellten kurzum ihre LKWs auf der Kreisstraße quer, um die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Feuerwehren abzusichern.

 

Ab 13:41 Uhr trafen die ersten Rettungskräfte ein und begannen die vorbildlich handelnden Ersthelfer abzulösen. Bei dem Passat wurde von den Feuerwehren Kümmersbruck und Freudenberg-Wutschdorf das Dach entfernt, um den schwerstverletzten Fahrer aus seinem deformierten Fahrzeug retten zu können. Beim BMW wurde der Beifahrer nach dem Entferner der Türen und der B-Säule aus dem Fahrzeug durch die FF Amberg gerettet. Schwer verletzt wurde auch der Mitfahrer im BMW hinten, welcher bei der Kollision vermutlich nicht angeschnallt war und dadurch schwere Kopfverletzungen erlitten hat.

Die vier Verletzten wurden von 4 Rettungswägen und 4 Notärzten behandelt, wobei die zwei Schwerverletzten mit zwei Rettungshubschrauber abtransportiert wurden.

 

Zu der Sicherstellung des Brandschutzes wurde auf Anordnung der Polizei eine großräumige Verkehrslenkung eingeleitet, welche von manchen Fahrer intolerant beanstandet wurde.

 

(Text wurde uns von der FF Freudenberg-Wutschdorf zur Verfügung gestellt)

 

u.a. eingesetzte Ausrüstung
  • Diverses Feuerwehrtechnisches Material
  • Ölbindemittel
  • Reinigungsgeräte
  • Verkehrsabsicherungsmaterial
  • Hydraulischer Rettungssatz komplett
  • Sicherungsmaterial
 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 
 

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