eiko_icon Schwerer Verkehrsunfall THL 4

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
Technische Hilfeleistung
Einsatzort Details

Bundesautobahn A6 - Amberg SÜD --> Amberg WEST
Datum 25.04.2018
Alarmierungszeit 14:51 Uhr
Einsatzende 17:00 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 9 Min.
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger und Sirene
Mannschaftsstärke 18
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Kümmersbruck
Feuerwehr Haselmühl
Feuerwehr Ebermannsdorf
Kreisbrandinspektor AS 2
Kreisbrandmeister AS 2/1
Kreisbrandmeister AS 2/3
Kreisbrandmeister AS 2/2
Polizei
Bayrisches Rotes Kreuz
THW OV Amberg
Technische Hilfeleistung

Einsatzbericht

Am 25.05.2018, gegen 15:00 Uhr wurden wir, zusammen mit den Feuerwehren aus Haselmühl und Ebermannsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A6 in Fahrtrichtung Nürnberg alarmiert.

Dabei fuhr ein voll besetzter Pkw einer Familie auf eine davor fahrende Sattelzugmaschine auf.Der Aufprall war so stark, dass der Pkw kurzzeitig unter den Auflieger des Lkw geriet und dabei dessen Dach komplett aufgerissen wurde.

 Die 69-jährige Beifahrerin des Pkw wurde beim Aufprall aus dem Fahrzeug geschleudert und erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Ein Kind, welches sich im Fahrzeug befand, wurde so schwer verletzt, dass es mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Nürnberg geflogen werden musste.Die anderen Insassen, darunter ein weiteres Kind, sowie die beiden Eltern, wurden auf umliegende Krankenhäuser verteilt.

Da bei unserem Eintreffen bereits alle Insassen aus dem Fahrzeug befreit waren und durch den Rettungsdienst versorgt wurden, musste durch uns gemeinsam mit der Feuerwehr Ebermannsdorf vorerst lediglich der Brandschutz des verunfallten Pkw sichergestellt, sowie auslaufende Betriebsstoffe gebunden werden.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes kam es  immer wieder vor, dass Schaulustige auf der Gegenfahrbahn stark abbremsten und so den nachfolgenden Verkehr behinderten. Deshalb wurde zusätzlich eine provisorische Sichtschutzwand errichtet, welche später durch die Kameraden der nachalarmierten Feuerwehr Rosenberg mit einen Feuerwehrsichtschutz abgelöst wurde.

Nachdem alle Verletzten abtransportiert waren, konnten wir wieder von der Unfallstelle abrücken. Diese wurde weiter durch die Kameraden aus Haselmühl betreut.

Die Stauabsicherung und Ausleitung von der Autobahn wurde durch Kräfte der Feuerwehr, Polizei, des THW und der Autobahnmeisterei gewährleistet.

Durch die Staatsanwaltschaft Amberg wurde ein Gutachter zur Unfallstelle angefordert.

Ab etwa 20:00 Uhr war die Unfallstelle geräumt und die Fahrbahn konnte wieder freigegeben werden. Positiv zu erwähnen ist die durch die im Stau stehenden Fahrzeuge vorbildlich gebildete Rettungsgasse.

Wir sind in Gedanken bei der verunglückten Familie und wünschen ihr, dass sie sich von dem schweren Schicksalsschlag sowohl gesundheitlich, als auch seelisch schnell erholt.

(Autor: Florian Vogl - FF Kümmersbruck)

u.a. eingesetzte Ausrüstung
  • Diverses Feuerwehrtechnisches Material
  • Ölbindemittel
  • Reinigungsgeräte
  • Verkehrsabsicherungsmaterial
 

sonstige Informationen

Einsatzbilder

 
 
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12:00 - 12:15
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