Bei 48 Einsätzen standen Aktive bereit

 

-2014 war ein forderndes und ereignisreiches Jahr für die Kümmersbrucker Feuerwehr. Sie ist gut aufgestellt und motiviert.-

 

 (EIN BERICHT VON KLAUS HÖGL MITTELBAYRISCHE ZEITUNG)

 

Eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen hatte die Feuerwehr Kümmersbruck bei ihrer Generalversammlung, zu der 76 stimmberechtigte Mitglieder gekommen waren. Aktuell zählt die Wehr rund 400 Mitglieder, darunter 54 Frauen und 20 Jugendliche. 1. Vorsitzender Markus Leitl und sein „Vize“ Thomas Birner konnten vor zahlreichen Ehrengästen, darunter 1. Bürgermeister Roland Strehl, Altbürgermeister Richard Gaßner, die Fraktionssprecher Markus Graf (CSU) und Manfred Moser (SPD), Kreisbrandinspektor und 2. Bürgermeister Hubert Blödt und Ehrenvorsitzender Hans Zinnbauer, das Bild einer gut aufgestellten und motivierten Wehr zeichnen, die ihrem Auftrag in jeder Phase des Berichtszeitraumes 2014 nachkommen konnte. Da galt der Dank zum einen der Gemeinde und den engagierten Frauen und Männer der Wehr.

Das Jahr 2014 – „es war ein sehr forderndes Jahr“, bilanzierte 1. Kommandant Alwin Holzner die vergangenen zwölf Monate. Tatsächlich hat sich viel getan: Nach vielen Gesprächen wird die Freiwillige Feuerwehr Kümmersbruck im ersten Quartal 2015 über ein neues LF10 (Kosten: rund 275 000 Euro) verfügen. Von der Gemeinde erhielten die drei Kümmersbrucker Wehren auch je eine Wärmebildkamera (5300 Euro).

 

Ausbildung ist wichtig

Wie Holzner bei der Generalversammlung berichtete, waren die Wehren Ausrichter des Jugendleistungswettbewerbs mit 14 Gruppen, ein EDV-Equipment wurde nach acht Jahren mit Drucker, Beamer und Laptop erneuert, beim Digitalfunk ist 2014 einiges auf den Weg gebracht worden. Viel investiert wurde in die Ausbildung. Acht Männer waren auf der Bahnkesselwagenschulung im Ausbildungszug der Bahn, 17 Frauen und Männer haben die Truppmann-/Truppführerausbildung erfolgreich abgeschlossen, auf Atemschutzgeräteträgerausbildung waren Max Lotter und Lucas Schubert. Felix Götz absolvierte den Gerätewartlehrgang an der Feuerwehrschule Regensburg, Andre Lobenhofer war dort auf Gruppenführerlehrgang, sechs Kümmersbrucker besuchten die Sanitätsschulung Helfer SAN A und B. Drei Gruppen legten das Leistungsabzeichen ab, Andre Lobenhofer und Thomas Walter nahmen mit Erfolg am Atemschutzleistungswettbewerb in Furth in Wald teil, zwei Gruppen an der Technischen Hilfeleistung, eine am Löschaufbau, bilanzierte der Kommandant weiter.

60 Übungsabende verlangten den Kümmersbruckern vieles ab, sie seien aber auch im Hinblick auf die Einsätze dringend erforderlich: Zu 48 Einsätzen (Vorjahr: 34) wurde die FFW Kümmersbruck gerufen. Sie teilen sich auf in sieben Brände, 25 technische Hilfeleistungen, vier Fehlalarmierungen, vier Sicherheitswachen, acht „sonstige Tätigkeiten“. Beachtliche 1089 Einsatzstunden wurden geleistet, listete Holzner akribisch auf.

 

Großes Lob für die Wehr

Das brachte der Wehr das uneingeschränkte Lob des 1. Bürgermeisters Roland Strehl ein: „Das ist schon fast unglaublich, was ihr da an Engagement eingebracht habt!“ Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde werde sich nicht anders gestalten wie bisher auch, versprach Strehl: „Wir sehen euch als wichtige und freundschaftliche Partner“. Und die Gemeinde tue auch etwas dafür: „Im Jahr 2014 haben wir für unsere drei Wehren rund 230 000 Euro investiert“, sagte Strehl. Es zeige sich aber auch deutlich: Die Zeiten, in denen die Wehren in ihrem „Kerngeschäft“ lediglich löschen mussten, die sind längst vorbei.

Jugendwart Christopher Richter berichtete von 45 Übungsabenden für die Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren. Die Jugendlichen der Wehr seien „momentan komplett ausgerüstet und zeichneten sich die „gute Beteiligung an den Vereinsaktivitäten“ aus. Änderungen gibt es in der Nachwuchsabteilung der Wehr im Jugendbereich insofern, als es mit Thomas Walter und Daniel Pohl neue Jugendwarte gebe.

Neu gewählt bei der Generalversammlung wurden auch die Vertrauensleute, Roland Pospich (wie bisher) und Benjamin Herrmann (neu) bekamen einstimmig das Placet der Mitglieder. „Ganz wichtig für die Außendarstellung weil immer vorne weg“ sagte Markus Leitl, ist der Fähnrich der Feuerwehr. Das war bisher und seit 2009 Andre Lobenhofer, einstimmig wurde als sein Nachfolger Johannes Engelhard gewählt.

Über die Kasse berichtete Schatzmeister Andreas Purschke mit dem Fazit einer soliden Finanzwirtschaft. Thomas Birner listete die Teilnahmen an Veranstaltungen auf, die nicht zum Kerngeschäft der Feuerwehr gehören – und doch ist ihr Mitwirken nicht mehr wegzudenken. 24 Termine waren es. Von Faschingszügen bis Fronleichnam, Ausflug nach Tschechien, Volkstrauertag oder Primiz und Einstellen der Beleuchtung in der Kirche: Die FFW Kümmersbruck war an allen gesellschaftlichen „Brennpunkten“ gerne gesehen.

 

Dank an den Altbürgermeister

Den Stellenwert der Wehr drückten 1. Bürgermeister Roland Strehl und die Grußredner aus. Aber auch die Verbundenheit der Gemeinde zu ihren Wehren wurde in den Vordergrund gestellt. Strehl überbrachte den Dank der Gemeinde und ihrer Bürger. „Es findet fast keine Veranstaltung in der Gemeinde ohne Feuerwehr mehr statt“, sprach Markus Graf die Vielseitigkeit der FFW Kümmersbruck an, deren „System funktioniert aufgrund aktiver Freiwilliger und durch die Ausrüstung durch die Gemeinde“. Die Gemeinde werde auch weiterhin „ihren Teil beitragen“ versprach Graf, aber auch Manfred Moser sagte weiterhin Unterstützung durch seine Fraktion zu. „Die Aktivitäten 2014 waren ein wichtiger Beitrag dazu, dass die Gemeinde so ist wie sie ist: liebens- und lebenswert.“

Bei der Generalversammlung war die Laudatio für Altbürgermeister Richard Gaßner nach 24 Jahren „offenem Ohr für die Wehr“ und „guter kameradschaftlicher Zusammenarbeit“, wie es 2. Vorsitzender Thomas Birner ausdrückte, ein eigenes Thema. Auch gesellschaftlich: „Während Deiner Amtszeit durftest Du mit uns drei Gemeindebälle feiern und musstest vier 1. Kommandanten und vier 2. Kommandanten zum Dienst verpflichten“, rief Birner in Erinnerung. „Ellenlang“ war die Liste von Maßnahmen, Schritten und Anschaffungen, die während der Amtszeit Gaßners für die FFW Kümmersbruck zustande kamen. Gaßners erste Amtshandlung, blickte Birner in die Chronik, sei am 1. Dezember 1990 die Ernennung von Ludwig Koll sen. (damals noch FFW Gärmersdorf) zum Ehrenkommandanten gewesen.

Ein Meilenstein für die Gemeinde und die Wehr sei 1998 die Umbenennung von FFW Gärmersdorf in FFW Kümmersbruck gewesen. Das 110. Gründungsfest, das 120. das 125. Jubiläum: Gaßner sei immer dabei gewesen. Schließlich sei die Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs LF 10 noch in seine Amtszeit gefallen. Die Auslieferung, Nutzung und Übergabe werde durch Bürgermeister Strehl erfolgen. Mit einem kleinen Geschenk wurde Gaßner gedankt. Er selbst betonte in seiner Dankadresse den Stellenwert der Wehr und den persönlichen Einsatz der Mitglieder.

Kreisbrandinspektor Hubert Blödt ging auf die Gegebenheiten im Landkreis ein, Schulungen, Alarmierung, Digitalfunk waren in der Hauptsache seine Themen.Zahlreiche Beförderungen konnten die Vorstände und Kommandanten Markus Leitl, Thomas Birner und Alwin Holzner aussprechen: Zum Feuerwehrmann: Johannes Engelhard, Anna Maria Horst, Ralf Mauel, Stefan Nicklas, Andreas Schiedermeier, Antonia Schiedermeier; zum Oberfeuerwehrmann: Wolfgang Holzner, Tobias Spieß; zum Hauptfeuerwehrmann: Thomas Walter; zum Löschmeister: Andre Lobenhofer. Schließlich erfreut sich die FFW Kümmersbruck einiger Neuaufnahmen. (aeu)

 

Verabschiedet wurde Jugendwart Christopher Richter: von links Markus Leitl, Alwin Holzner, Stefanie Leitl, Thomas Birner, Wolfgang Rubenbauer, Christopher Richter und Anna-Maria Horst (Jugendsprecherin).

 

Die bei der Generalversammlung beförderten Mitglieder der Feuerwehr Kümmersbruck und die Teilnehmer an der Truppführerausbildung (Ausschnitt)

 

Neu gewählt wurden die Vertrauensmänner: links Benjamin Herrmann, Markus Leitl und Alwin Holzner, rechts Roland Pospiech.

 

Die Feuerwehr Kümmersbruck dankte Altbürgermeister Richard Gaßner (rechts) für sein Engagement in den 24 Jahren seiner Amtszeit.

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