Kümmersbruck stolz auf neues Fahrzeug

Die Feuerwehr Kümmersbruck präsentierte beim

Sommerfest das moderne LF 10

Von Klaus Högl

 

(QUELLE: BERICHT UND BILDER: Klaus Högl, Mittelbayrische)

1. Bürgermeister Roland Strehl ist sozusagen Besitzer des Fahrzeuges. Er sagte, dass „das neue Fahrzeug LF 10 sehr kostbar ist“, er wies auf die mehr als 270 000 Euro hin, die aufgewendet wurden. Foto: aeu
 

Kümmersbruck.Sie sind „Feuer und Flamme“ für ihr neues LF 10, die Feuerwehrkameraden der Wehr in Kümmersbruck, die am Sonntag im Rahmen ihres Sommerfestes ganz offiziell ihr neues Löschfahrzeug LF 10 einweihen durften. Die Anfänge für die Beschaffung gehen auf 2013 zurück, fast auf den Tag genau nach zwei Jahren ist „Florian Kümmersbruck 43/1“ nun auch amtlich und mit kirchlichem Segen in den Dienst gestellt.

Das LF 10, wie es im Jargon kurz heißt, ist so etwas wie die Stütze einer jeden Feuerwehr. Neun Mann respektive Frauen werden darin zum Einsatz fahren können – egal, ob technische Hilfeleistung oder eben zur Brandbekämpfung. Den Sonntag haben die Vorstände Markus Leitl und Thomas Birner nicht grundlos gewählt. Den äußeren Rahmen bildete nämlich das Sommerfest, und allein deshalb war schon alles auf den Beinen.

Alle haben da geholfen: „Alle 50, die mitarbeiten, sind ein kompletter Querschnitt durch unsere Wehr“ freute sich Markus Leitl. Und alle Geladenen zur Einweihung dieses neuen Fahrzeuges wiederum waren ein guter Querschnitt durch die Öffentlichkeit: örtliche Mandatsträger, der Stadt Amberg mit 2. Bürgermeister Martin Preuß, die Verwaltung mit 1. Bürgermeister Roland Strehl, stellvertretender Landrat Franz Birkl, MdL Harald Schwartz, Alt-Bürgermeister Richard Gaßner, für die Landkreiswehren Kreisbrandinspektor Hubert Blödt und Kreisbrandmeister Armin Daubenmerkl, dazu kamen Wehren aus Theuern, Haselmühl und Hiltersdorf, sie bildeten den äußeren Rahmen, den Kommandant Alwin Holzner dazu willkommen heißen konnte.

 

„Gutes Ausrücken und gutes Heimkommen“

Stolz sind sie, die Kümmersbrucker, auf „Florian Kümmersbruck 43/1“. Holzner lobte das neue Fahrzeug auch über den grünen Klee: „Es ist das beste für unsere Bedürfnisse, für den Brandschutz, sowohl überörtlich als auch für die Gemeinde.“ Pfarrer Wolfgang Bauer bat dann bei der kirchlichen Segnung des Fahrzeuges, dass „damit Menschen, die in Not geraten sind, allzeit geholfen werden kann“, wünschte der Besatzung von einem Gruppenführer und acht Wehrmännern bzw. -frauen stets ein „Gutes Ausrücken und ein gutes Heimkommen“.

1. Bürgermeister Roland Strehl ist sozusagen Besitzer des Fahrzeuges. Er sprach davon, dass „das neue Fahrzeug LF 10 sehr kostbar ist“, er wies auf die mehr als 270 000 Euro hin, die aufgewendet wurden. „Es ist“, so sagte Strehl, „schon für einen Feuerwehrlaien schon auf den ersten Blick wunderschön“. Aber darauf komme es so sehr nicht an: „Entscheidend ist, dass es bis ins kleinste Detail funktionell durchdacht und ungeheuer nützlich ist“. Die Feuerwehren spielten im Sicherheitskonzept jeder Gemeinde eine „ganz zentrale Rolle“; dies sei aber auch eine große Herausforderung.

Dies alles funktioniere, sagte der Bürgermeister auch, bei den Wehren in Kümmersbruck „ganz mustergültig“. Dazu nötig sei aber eben stets ein modernes technisches Equipment. „Wir wissen, dass das Fahrzeug bei Euch in guten Händen ist, weshalb wir das Fahrzeug offiziell übergeben.“ Strehl erinnerte an die „einhellige Entscheidung“ im Gemeinderat zur Anschaffung, sprach vom Ausschreibungsteam um Alwin Holzner, Wolfgang Rubenbauer, Christopher Richter, Felix Götz, Martin Hausmann, Daniel Pohl, Andre Lobenhofer.

 

Den ganzen Tag herrschte dann „Vollbetrieb“

 Franz Birkl gratulierte für den Kreis: „Die Feuerwehr ist ein elementares Element für die Gesellschaft“, pries er die Wehr und das neue Fahrzeug. Er wünschte „unversehrtes Einrücken ins Feuerwehrhaus“. Grußredner KBI Hubert Blödt überbrachte die Glückwünsche der Landkreiswehr und wünschte „erfolgreiche Tätigkeit für die Bürger“, MdL Harald Schwartz brachte in Erinnerung, dass der Freistaat stolz auf seine Wehren sei, und hofft, „dass das Fahrzeug zur Sicherheit beiträgt“, aber auch, „dass man es so wenig wie möglich benötigt“.

Nach dem „amtlichen Teil“ dann nahm das Sommerfest der Wehr seinen Lauf, das mit dem Frühschoppen am Sonntag begonnen hatte. Den ganzen Tag herrschte sodann Vollbetrieb vor dem Feuerwehrhaus, mit einem umfangreichen Kinderprogramm wurden auch die kleinen Gäste voll zufriedengestellt. Gezeigt wurde, wie man einen Fettbrand bekämpft, wie man technische Hilfe leistet, wie hoch die Drehleiter der Feuerwehr ist. Zwar hat das neue FL 10 schon einige Einsätze hinter sich, doch die Öffentlichkeit durfte erstmals mitfahren und sich das Equipment zeigen lassen. Alle waren Feuer und Flamme.

 

 

Geschichte

  • Den Beschaffungsantrag für das LF 10 hat die FF Kümmersbruck im August 2013 gestellt, der Gemeinderat genehmigte die Anschaffung in der Sitzung im Oktober 2013, bei damals geschätzten Kosten von 250 000 Euro, an denen sich der Freistaat mit 58 000 Euro und der Kreis mit 20 000 Euro beteiligt hat. Nach Förderantrag an die Regierung der Oberpfalz wurden 58 000 Euro in Aussicht gestellt, die EU-Ausschreibung erfolgte im Januar 2014. Im April 2014 kam es im Gemeinderat zur Vergabe der Aufträge.

  • Gegenwart

    Das neue LF 10 der Kümmersbrucker Feuerwehr hat 250 PS, das Fahrgestell stammt von MAN, der Aufbau von der Firma Ziegler; zulässiges Gesamtgewicht sind 12 000 Kilogramm, der Wassertank hat ein Volumen von 1200 Litern, die Pumpenleistung beträgt 1000 Liter/Minute bei zehn Bar. Im März 2015 wurde das Fahrzeug an die Gemeinde Kümmersbruck ausgeliefert. Die Gesamtkosten belaufen sich letztlich 273 126,92 Euro. Nach dem Verwendungsnachweis an die Regierung der Oberpfalz und an den Landkreis wurde das ausgemusterte Altfahrzeug AS 300 verkauft. Jetzt wurde Florian Kümmersbruck 43/1 dienstlich und beglaubigt der Kümmersbrucker Wehr übergeben. (aeu)

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