Freude über schmucken Neubau

Das neue Funktionsgebäude der Feuerwehr Kümmersbruck hatte im Vorfeld durchaus für Gesprächsstoff gesorgt. Jetzt stand es nagelneu zur Besichtigung bereit und erhielt von Pfarrer Bernd Schindler und Pfarrvikar P. Thomas Arokiasamy den kirchlichen Segen.

 
Die große FFW Kümmersbruck Familie war bei Einweihung da
 

Jugend und Aufenthaltsraum im 1. Stock

 

 

 

 

 

 

 

 

Das neue Funktionsgebäude der Feuerwehr Kümmersbruck hatte im Vorfeld durchaus für Gesprächsstoff gesorgt. Jetzt stand es nagelneu zur Besichtigung bereit und erhielt von Pfarrer Bernd Schindler und Pfarrvikar P. Thomas Arokiasamy den kirchlichen Segen.

Alle sind Feuer und Flamme. Viele aus der rund 400 Mitglieder starken Kümmersbrucker Feuerwehr-Familie waren da, die beteiligten Firmen, Planer Manfred Steininger, die örtlichen Mandatsträger, die Mitglieder der Feuerwehr Kümmersbruck und die Kameraden aus der Partnergemeinde Holysov. Vorsitzender Christoph Richter atmete durch. Denn das Werk ist sozusagen vollendet. "Ohne Gemeinderat, freiwillige Helfer, allen voran Daniel Pohl und Felix Götz, und Ex-Vorsitzender Markus Leitl hätten wir das nie gestemmt", betonte Richter. Rund 300 Stunden Eigenleistung seien erbracht worden. Und dennoch, Bürgermeister Roland Strehl sparte das bei seiner Laudatio nicht aus, "alles für ein Gebäude, das mir schon mehr mediale Aufmerksamkeit gebracht hat, als mir lieb ist". Von den Kosten war hier die Rede.

Strehl erinnerte an die Entstehungsgeschichte des neuen Funktionsgebäudes: Der Beschluss zum Bau fiel am 3. November 2015 im Gemeinderat, denn das beengte Feuerwehrhaus genügte den Anforderungen nicht mehr. "Womit auch die Frage der Notwendigkeit klar beantwortet war, auch mit dem Hintergrund einer möglichen Fusion der drei Ortsfeuerwehren", sagte Strehl. Viele alternative Ideen habe es gegeben, letztlich blieb nur eine übrig: Ein neues Funktionsgebäude für Werkstatt/Lager- und Jugendraum.

Das hatte auch System, denn Strehl ist sich sicher: "Der Grundstein für die Zukunft der Feuerwehren wird in deren Jugendarbeit gelegt." In Sachen Notwendigkeit, Kostensteigerung der letzten Woche stellte Strehl klar: "Unsere Wehren sind keine Freizeitvereine, wir haben hier keinen Jugendtreff gebaut, sondern sie erfüllen als Teil der Verwaltung eine originäre Pflichtaufgabe der Gemeinde." Es habe "holprige Phasen" im Vorfeld gegeben und "leider auch eine deutliche Kostenüberschreitung um rund 50 Prozent, da wie sich später herausstellte der Ansatz zu gering war. Alle Beteiligten, davon gehe ich aus, haben daraus gelernt", räumte der Bürgermeister ein. Mit einem gemeinsamen Vaterunser und Fürbitten wurde der Neubau ausgiebig gefeiert und besichtigt.

 

Quelle: Klaus Högl, Onetz

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